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Han-na Lee

Biographie

Han-na Lee wurde in Seoul geboren. Von 1999 bis 2003 studierte sie Klavier und Kirchenmusik am Presbyterian College and Theological Seminary in Seoul und schloss das Studium mit dem Bachelor of Music mit Auszeichnung ab. Anschließend absolvierte sie von 2003 bis 2005 ein Cembalostudium an der Korean National University of Arts, das sie mit dem Master of Arts abschloss.

Ab 2005 setzte sie ihr Studium mit Hauptfach Cembalo bei Andrea Marcon an der Schola Cantorum Basiliensis fort. Im Jahr 2009 erlangte sie das Diplom für Alte Musik mit Auszeichnung, 2011 folgte der Masterabschluss in spezialisierter historischer Aufführungspraxis bei Jörg-Andreas Bötticher an derselben Institution. 2018 schloss sie das Meisterklassenexamen bei Nicholas Parle an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig mit Auszeichnung ab.

Sie trat als Solistin unter anderem in der Konzert-Galerie Pianofort'no (Präsentationskonzert Junge Solisten), bei den Freunden Alter Musik Basel sowie beim Festival Alte Musik in Leipzig auf. Als Korrepetitorin wirkte sie in verschiedenen Meisterkursen und zahlreichen Wettbewerben mit, darunter beim Cesti-Gesangswettbewerb in Innsbruck und bei den Voci Olimpiche in Vicenza. Darüber hinaus konzertierte sie als Kammermusikerin mit verschiedenen Orchestern wie La Cetra, Capriccio Basel, dem Australian Chamber Orchestra, dem Sinfonieorchester Biel Solothurn und dem Musikkollegium Winterthur sowie mit Ensembles wie Ensemble Matís, Ensemble Musica Amici, Ensemble F und Ensemble Meridiana. Engagements führten sie zudem an verschiedene Theater und Festivals in Europa und Asien, darunter Innsbruck, Magdeburg und Dartington.

Sie war erste Preisträgerin beim Seoul Symphony Orchestra Wettbewerb (2004), zweite Preisträgerin beim 31. Masterplayers International Music Competition (2011), Semifinalistin beim Bach-Wettbewerb in Leipzig (2010) sowie erste Preisträgerin beim Wanda-Landowska-Wettbewerb für Cembalo und Orchester und zweite Preisträgerin des Wanda-Landowska-Preises (2019).

Seit 2006 arbeitet sie als Korrepetitorin für Cembalo an der Hochschule für Musik Basel. Seit 2010 ist sie zudem an der Schola Cantorum Basiliensis, der Musikschule der SCB sowie am Konservatorium Freiburg tätig.